Bande sucht dich

Werde Teil der Budenbande...

Wir suchen Menschen, die Lust haben, gemeinsam mit uns einen besonderen Ort aufzubauen. Dabei geht es nicht nur um zukünftiges Wohnen, sondern um die Idee, einen Ort für Gemeinschaft, Kultur und gemeinsames Leben zu schaffen. Du musst dabei nicht schon alles wissen oder können. Wichtig ist uns, dass du Lust hast, dich einzubringen und den Weg mit uns gemeinsam zu gehen.
Kennenlernen

Der erste Schritt ist ganz einfach: Füll unser Kontaktformular aus und erzähl uns ein bisschen von dir. Anschließend lernen wir uns persönlich kennen und schauen, ob wir zusammenpassen.

Gemeinsam loslegen

Wir sind bereits auf der Suche nach einem passenden Ort und haben mit dem ehemaligen Schwesternwohnheim am Kellersee in Malente eine konkrete Perspektive. Ob daraus unsere gemeinsame Bude wird, ist noch offen – die nächsten Schritte gehen wir gemeinsam. 

Du möchtest auf dem Laufenden bleiben oder dich schon jetzt einbringen? In unserer Telegramgruppe informieren wir über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte. Wenn der passende Ort gefunden und gesichert ist, wird es konkret: Dann beginnt die Aufnahme neuer Mitglieder in die Genossenschaft.

Genossenschaft werden

Unser Projekt soll gemeinschaftlich getragen werden. Dafür wird die Budenbande als Genossenschaft organisiert. Als Mitglied beteiligst du dich mit Genossenschaftsanteilen an der Finanzierung des Projekts und wirst Teil der Gemeinschaft, die den Ort gemeinsam entwickelt und trägt. Mehr zu unserer Struktur und den finanziellen Rahmenbedingungen findest du in unserer Satzung.

SATZUNG

FAQs

Warum eine Wohngenossenschaft?

Wir haben uns bewusst für eine Genossenschaft als Rechtsform für unsere Gruppe entschieden. In einer Genossenschaft hat jedes Mitglied unabhängig vom eingebrachten Kapital genau eine Stimme. Dadurch wird eine demokratische Entscheidungsfindung gewährleistet. Der Zweck der Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine gute, sichere, nachhaltige, ökologische und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung. Deshalb sind wir eine Wohngenossenschaft.

Wenn du unsere Idee gut findest und den Aufnahmeprozess durchlaufen hast, kannst du mindestens einen Geschäftsanteil an unserer Genossenschaft kaufen. Dieser kostet 1.000 EUR.
Wir haben in unserer Genossenschaft die maximale Anzahl von Geschäftsanteilen pro Kopf begrenzt. Dadurch stellen wir sicher, dass unser Projekt finanziell nicht nur an sehr wenigen Menschen gebunden ist.
Je mehr Geschäftsanteile ein Mitglied in die Genossenschaft einbringt, desto höher ist das private finanzielle Risiko dieses Mitglieds. Einerseits hat das Mitglied beispielsweise einen privaten Kredit (z.B. KfW 134) aufgenommen, um die Geschäftsanteile zu kaufen. Andererseits werden bei Verlusten der Genossenschaft die Verluste gleichmäßig auf jeden Geschäftsanteil verteilt.

Du willst mit dabei sein? Toll! Sobald ein erster Kontakt zu uns hergestellt ist, bekommst du von uns einen Fragebogen und weitere Infos zum Projekt. Damit werden die gegenseitigen Erwartungen geklärt. Wenn die für alle passen, kannst du für ein Probewohnen bei uns vorbeikommen. In der Zeit sollten bestenfalls alle von uns da sein, können aber trotzdem ihrem Alltag nachgehen, damit du auch einen realistischen Eindruck bekommst. Das Probewohnen kann bis zu einer Woche gehen. Wenn wir uns untereinander ausgetauscht haben, wie für uns als Genossenschaft das Probewohnen lief, wird es noch ein Auswertungsgespräch mit dir geben. Wenn das von beiden Seiten positiv ausfällt, bist du dabei. 

Je nachdem an welchem Entwicklungspunkt wir uns gerade befinden, wirst du entweder in den weiteren Prozess eingebunden und mit Infos versorgt oder wir schauen wann/ob aktuell eine Wohnung frei ist.

Ja, teilweise und gemeinsam mit deinen anderen Genoss:innen. Glückwunsch!
Du musst aber trotzdem monatlich etwas zahlen, das sogenannte Nutzungsentgelt. Die Genossenschaft muss Rücklagen für mögliche Reparaturen bilden, eventuelle Kredite tilgen und natürlich auch Betriebskosten bezahlen. Wer wie viel wann und weshalb zahlt, ist in der Nutzungsentgelttabelle (NETT) geregelt.

Miete wird aufgrund eines klassischen Mietvertrags gezahlt, während das Nutzungsentgelt bei einer Genossenschaft auf dem genossenschaftlichen Nutzungsverhältnis und der Mitgliedschaft beruht. Effektiv gesagt ist beides aber eine monatliche Zahlung.

Die Genossenschaft hat dauerhafte finanzielle laufende Verpflichtungen, wie z.B. Kredite. Diese werden jährlich getilgt, also an die Bank zurückgezahlt. Das wird auch Annuität genannt.
Die Annuität der Genossenschaft wird auf die Bewohner:innen als Nutzungsentgelt umgelegt, und zwar zu 50% nach der Größe der bewohnten Fläche und zu den anderen 50% nach der Menge der Geschäftsanteile des entsprechenden Mitglieds.
Die Nutzungsentgelttabelle (NETT) regelt, wer wie viel Nutzungsentgelt zahlt. Es setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Geschäftsanteil- (GE) und Quadratmeterentgelt (QE).
Das QE ist einfach erklärt: Der Quadratmeterpreis ist für alle Bewohner:innen gleich. Je mehr Quadratmeter du nutzt, desto mehr QE zahlst du letztendlich.
Das GE orientiert sich umgekehrt an der Menge der eingebrachten Geschäftsanteile. Je mehr Geschäftsanteile, desto geringer das GE. Wir gehen davon aus, dass Mitglieder, die viele Geschäftsanteile gekauft haben, dafür einen privaten Kredit (z.B. KfW 134) aufgenommen haben. Dadurch müssen sie bereits eine monatliche Zahlung neben dem Nutzungsentgelt leisten. Weiterhin lohnt es sich für die Genossenschaft, wenn viele Geschäftsanteile gekauft werden, da die Genossenschaft dann keine eventuellen Kredite aufnehmen und Zinsen zahlen muss. Das soll bei der GE berücksichtigt und unterstützt werden.

Beispiel: Mitglied A hat ein kleines Zimmer und wenig Geschäftsanteile. Hier ist das QE niedrig und das GE hoch. Zusammengerechnet ist das Nutzungsentgelt also irgendwo im Mittelfeld angesiedelt. Mitglied A zieht nun in die größte Wohnung der Genossenschaft. Dadurch steigt das QE und das endgültige Nutzungsentgelt von A ebenso. Mitglied B hat die maximale Anzahl an Geschäftsanteilen und das kleinste Zimmer. Das Nutzungsentgelt für B  ist also minimal.

Vorteile:

  • Du kannst die Wohnungen & das Haus noch grundlegend mitgestalten. 
  • Du bist von Anfang an bei Entscheidungsprozessen dabei und wächst mit den Entwicklungen, sodass du einen guten Überblick über das Geschehen hast. 
  • Du kannst viele Geschäftsanteile erwerben und dadurch später das eingezahlte Geld zurückbekommen, wie eine Art Altersvorsorge. 

Nachteile: 

  • Wir brauchen gerade anfangs viel Geld, sodass du am besten auch viel einzahlen können solltest. 
  • Du musst dich vielleicht schnell entscheiden, wenn wir ein passendes Objekt gefunden haben. 
  • Du musst vielleicht noch viel Zeit in die Planung, Reparatur, Absprachen, etc. stecken, bis du auch wirklich dort schön wohnen kannst.

Unsere Genossenschaft lebt von Menschen, die nicht nur miteinander wohnen, sondern auch gemeinsam Verantwortung für ihr Zuhause und ihre Nachbarschaft übernehmen. Mitgliedschaft bedeutet deshalb für uns mehr als einen formalen Status: Sie ist Ausdruck des Wunsches, Teil der Gemeinschaft zu sein und das genossenschaftliche Miteinander aktiv mitzugestalten.

Natürlich. Es soll Clusterwohnungen in dem Haus geben. Du kannst dir also aussuchen, ob du in eine WG oder in eine separate Wohnung ziehen willst. Die Gemeinschaftsräume und Außenflächen werden mit allen Genossenschaftsmitgliedern geteilt.

Wir planen im Erdgeschoss rollstuhlgerechte/schwellenfreie Wohnungen. Ein Aufzug ist derzeit nicht vorgesehen, es wird also nur eine begrenzte Anzahl rollstuhlgerechter Wohnungen geben.